Krankenwagen in Blaulichtfahrt

Schlagwort: Schweiz

  • Studie zeigt: Personen mit niedrigen Einkommen nutzen mehr Gesundheitsleistungen

    Eine Analyse der Krankenkasse Helsana mit Daten von etwa einer Million Versicherten in der Schweiz zeigt, dass Personen mit niedrigen Einkommen erheblich mehr Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen und deutlich höhere Kosten verursachen als wohlhabende Personen. Dies wird teilweise durch höhere Raten von Erkrankungen und mangelnde Vorsorge getrieben. Die Studie demonstriert eine substantielle Umverteilung im Schweizer…

  • Schweizer Spitäler zahlen Millionen für ausgedientes elektronisches Patientendossier

    Das elektronische Patientendossier (EPD), das vor knapp 20 Jahren eingeführt wurde, hat sich nicht durchgesetzt und wird bis 2030 durch ein neues System ersetzt. Trotzdem müssen Spitäler und Heime weiterhin teure Verbindungen zum System unterhalten – Zürichs Spitäler zahlen jährlich etwa 2 Millionen Franken, Heime 1 Million Franken. Weniger als 140'000 Schweizer haben ein EPD…

  • Abnehmspritzen kosten Krankenkassen 200 Millionen Franken jährlich

    Die Krankenkassen-Dachorganisation Prioswiss kritisiert die rasche Verschreibung von Abnehmspritzen (Semaglutid-Präparate), die Versicherer jährlich 200 Millionen Franken kosten. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) anerkennt die Kostenbedenken und hat diese Medikamente bis Februar 2027 auf eine temporäre Liste gesetzt. Medizinische Fachverbände und Endokrinologie-Gesellschaften verteidigen die Praxis mit klaren medizinischen Kriterien und warnen vor Stigmatisierung von Menschen mit…

  • Schweiz verlagert Sterbebegleitung aus Heimen und Spitälern nach Hause

    Der Artikel begleitet zwei Frauen mit unheilbaren Erkrankungen in der Schweiz – Erica Meyer mit COPD und Frau Fusco mit schwerem Lungenleiden – bei der Planung ihres Todes mit Unterstützung der Palliativfachfrau Heike Hess. Es wird untersucht, wie die moderne Schweiz von der Institutionalisierung des Sterbens abweicht und die Sterbebegleitung zurück nach Hause bringt, sowie…

  • Wo Milliarden im deutschen Gesundheitssystem versickern

    Eine Analyse der Ausgabenmuster im deutschen Gesundheitswesen zeigt, dass Krankenhäuser jährlich etwa 111 Milliarden Euro verbrauchen – etwa ein Drittel der Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung. Im Vergleich mit der Schweiz und Schweden wird deutlich, dass diese Länder mit deutlich weniger Ressourcen bessere Gesundheitsergebnisse erzielen. Die Schweiz verfügt über halb so viele Krankenhausbetten pro 1000 Einwohner…

  • Ehemaliger Schweizer Eishockey-Nationalcoach Fischer bricht Schweigen zu Impfzertifikat-Skandal

    Patrick Fischer, der im April als Nationaltrainer entlassen wurde, weil er ein COVID-Impfzertifikat gefälscht hatte, äußerte sich erstmals öffentlich in einem sorgfältig inszenierten Interview in Zürich. Fischer versuchte, den Skandal als Frage persönlicher Gesundheitsüberzeugung und Medienüberreaktion umzudeuten, ohne bedeutende Verantwortung zu übernehmen. Dabei kam es zu Unstimmigkeiten: Fischer behauptete, es habe eine „Off-the-Record“-Vereinbarung vor seinem…

  • Schweiz verlagert Sterbebegleitung aus Institutionen nach Hause

    Der Artikel begleitet zwei Frauen mit unheilbaren Erkrankungen in der Schweiz – Erica Meyer mit COPD und Frau Fusco mit schwerer Lungenerkrankung – die ihre Todesfälle mit Unterstützung der Palliativfachfrau Heike Hess planen. Es zeigt, wie die moderne Schweiz einen Wandel durchlebt: Weg von der Institutionalisierung des Todes hin zu einer Sterbebegleitung im eigenen Zuhause.…

  • Ärztliche Perspektive auf die Kluft zwischen Patientenleid und medizinischem Befund

    Ein Hausarzt reflektiert über die Diskrepanz zwischen dem subjektiven Leidensdruck von Patienten und objektiven medizinischen Befunden. Am Beispiel eines 40-jährigen Patienten mit geschwollenem Knie nach Arbeitsunfall, bei dem die MRT keine strukturellen Schäden zeigt, wird deutlich, wie dieser Konflikt entsteht. Die Kolumne hinterfragt, was „Gesundheit“ im Kontext von Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität wirklich bedeutet.