Der Artikel begleitet zwei Frauen mit unheilbaren Erkrankungen in der Schweiz – Erica Meyer mit COPD und Frau Fusco mit schwerem Lungenleiden – bei der Planung ihres Todes mit Unterstützung der Palliativfachfrau Heike Hess. Es wird untersucht, wie die moderne Schweiz von der Institutionalisierung des Sterbens abweicht und die Sterbebegleitung zurück nach Hause bringt, sowie wie die alternde Bevölkerung den gesellschaftlichen Bedarf an Palliativbetreuung wachsen lässt.
Kernpunkte:
- In der Schweiz werden ab Mitte der 2030er Jahre mehr Menschen sterben als geboren.
- Die Zahl der über 80-Jährigen in der Schweiz wird sich bis 2040 fast verdoppeln.
- Die Schweiz wird bis 2040 54'000 Betten und knapp 1'000 neue Pflegeheime sowie 35'000 Pflegefachpersonen benötigen.

