Krankenwagen in Blaulichtfahrt

Klinikmanager kritisieren geplante Reform als unnötige Bürokratie

Leiter von öffentlichen, privaten und kirchlichen Kliniken in Mitteldeutschland kritisieren die geplante Bundesgesundheitsreform als übermäßige Bürokratie, die medizinisches Personal von der Patientenversorgung abhält. Sie weisen darauf hin, dass Ärzte und Pflegekräfte 35–48 Prozent ihrer Arbeitszeit für Dokumentation aufwenden, und fordern Politiker auf, regulatorische Lasten abzubauen, während die finanzielle Stabilität des Gesundheitssystems gewährleistet bleibt.

Kernpunkte:

  • Ärzte und Pflegekräfte verbringen 35–48 Prozent ihrer Arbeitszeit mit Dokumentation
  • Krankenhausaufnahmeverfahren erfordern 7–12 Unterschriften pro Patient
  • Das Handbuch für Medizinische Leistungsgruppen umfasst über 12.000 Seiten

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/kritik-an-krankenhausreform-von-warken-nur-aktionismus-200924691.html · de