Krankenwagen in Blaulichtfahrt

Schlagwort: Öffentliche Gesundheit

  • WHO kündigt 518-Millionen-Dollar-Plan gegen Ebola-Ausbruch in Zentralafrika an

    Die Weltgesundheitsorganisation hat einen 518-Millionen-Dollar-Plan zur Bekämpfung eines Ebola-Ausbruchs in Zentralafrika angekündigt und eine internationale Gesundheitsnotlage ausgerufen. In der Demokratischen Republik Kongo wurden über 344 bestätigte Fälle und 60 Todesfälle gemeldet, während Uganda 8 weitere Fälle verzeichnet. Der Ausbruch wird durch das Bundibugyo-Virus verursacht, das eine Case-Fatality-Rate von etwa 30 Prozent aufweist und im Durchschnitt…

  • Malta: Reise- und Sicherheitshinweise für deutsche Staatsbürger

    Das Auswärtige Amt gibt Reise- und Sicherheitshinweise für deutsche Bürger, die Malta besuchen. Das Land ist durch Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl besonders in touristischen Gegenden wie Paceville und in öffentlichen Bussen geprägt und weist eine vergleichsweise hohe Rate bei organisierter Kriminalität im Bereich Diebstahl und Einbruch auf. Malta liegt in einer seismisch aktiven Zone mit Erdbeben…

  • Bundesgesundheitsministerium lädt zum Tag der offenen Tür 2026 ein

    Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) veranstaltet am 20. und 21. Juni 2026 einen Tag der offenen Tür mit Präsentationen zu Gesundheit, Pflege, Prävention und digitalen Gesundheitsservices. Das Programm umfasst interaktive Aktivitäten für Kinder, Bühnenpräsentationen und Gespräche mit Regierungsvertretern, darunter Bundesgesundheitsministerin Nina Warken. Informationen werden von großen Gesundheitsinstituten wie dem BfArM, PEI und RKI bereitgestellt.

  • Ebola-Ausbruch im Kongo: Warum derzeit kein Pandemierisiko besteht

    Virologe Christoph Steininger analysiert den aktuellen Ebola-Ausbruch im Osten der Demokratischen Republik Kongo und Uganda, der durch das Bundibugyo-Virus ausgelöst wird. Trotz fehlenden Impfstoffs gegen diesen Virusstamm ist die Sterblichkeitsrate mit 10–15 % deutlich geringer als bei früheren Ausbrüchen, die typischerweise 65–80 % Letalität aufwiesen. Die größten Herausforderungen liegen in logistischen Verzögerungen in abgelegenen Regionen…

  • Bundesgesundheitsministerium bekämpft Herausforderungen durch übertragbare Krankheiten

    Das Bundesgesundheitsministerium setzt sich mit wachsenden Herausforderungen durch übertragbare Erkrankungen auseinander, die durch Klimawandel, Globalisierung und steigende Antimikrobienresistenz entstehen. Das Ministerium unterstützt evidenzbasierte Maßnahmen für einen verantwortungsvollen und wirtschaftlichen Antibiotika-Einsatz, die Entwicklung von Konzepten zur Abwehr biologischer Bedrohungen sowie verbesserte Maßnahmen der Hygiene im Öffentlichen Gesundheitswesen. Mit einem One-Health-Ansatz wird die Vorbereitung auf zukünftige Epidemien…

  • Brasilien überwacht zwei Patienten auf mögliche Ebola-Infektion

    Brasilien beobachtet zwei Patienten auf mögliche Ebola-Infektionen in São Paulo und Rio de Janeiro. Bei dem einen handelt es sich um einen 37-jährigen Mann aus der Demokratischen Republik Kongo mit Fiebersymptomen, bei dem anderen um einen belgischen Mann, der aus Uganda eingereist ist und Viruszeichen zeigt. Beide Patienten wurden positiv auf andere Erkrankungen getestet –…

  • Kinderunfälle in Deutschland: Epidemiologie und Präventionsinitiativen

    Nach Daten der KiGGS-Studie erhalten in Deutschland etwa 1,9 Millionen Kinder unter 15 Jahren jährlich medizinische Behandlung für Unfallverletzungen. Verletzungen sind die häufigste Ursache für Krankenhausaufnahmen bei Kindern und Jugendlichen und der zweithäufigste Grund für Arztbesuche in dieser Altersgruppe. Unfälle sind zudem die häufigste Todesursache für Kinder ab dem ersten Lebensjahr in Deutschland und Europa.…

  • Wie Katharina die Große ihre Pockenimpfung zur politischen Machtdemonstration nutzte

    Lucy Ward untersucht, wie Catherine die Große ihre geheime Pockenimpfung im Oktober 1768 zu einem außergewöhnlichen Akt der politischen Selbstinszenierung machte. Durch Gedenkmünzen, religiöse Zeremonien, Theateraufführungen und internationale Korrespondenz nutzte Catherine ihre persönliche medizinische Entscheidung, um sich als aufgeklärte, selbstlose Herrscherin darzustellen und ihre Herrschaft als Usurpatorin zu legitimieren. Sie ließ ihren Sohn Paul ebenfalls…