Patrick Fischer, der im April als Nationaltrainer entlassen wurde, weil er ein COVID-Impfzertifikat gefälscht hatte, äußerte sich erstmals öffentlich in einem sorgfältig inszenierten Interview in Zürich. Fischer versuchte, den Skandal als Frage persönlicher Gesundheitsüberzeugung und Medienüberreaktion umzudeuten, ohne bedeutende Verantwortung zu übernehmen. Dabei kam es zu Unstimmigkeiten: Fischer behauptete, es habe eine "Off-the-Record"-Vereinbarung vor seinem Gespräch mit SRF-Journalist Pascal Schmitz gegeben, doch der Rundfunksender bestritt dies und erklärte stattdessen, dass der Medienchef des Verbandes nachträglich eine "Off-the-Record"-Beschränkung durchsetzen wollte.
Kernpunkte:
- Fischer sagte, er habe seine Entscheidung gegen eine Impfung basierend auf seinem Bauchgefühl zu seiner Gesundheit getroffen
- Fischer behauptete, der Verband habe Vertragsbedingungen geschaffen, die eine Impfung für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft verlangten
- Fischer erklärte, es habe eine "Off-the-Record"-Vereinbarung vor seinem Gespräch mit SRF-Journalist Pascal Schmitz gegeben
Quelle: NZZ · de

