Schlagwort: Bundesministerium für Gesundheit
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Evaluation von teilautomatisierten Pflegeprozessen in der Langzeitpflege am Beispiel von KI-basiertem Bewegungsmonitoring (ETAP)
The ETAP project (2022–2026) evaluates AI-based movement monitoring to streamline long-term care processes in Germany. Led by Westfälische Hochschule Gelsenkirchen and involving multiple universities and care providers, it aims to assess cost-benefit and workload impacts of AI-driven fall detection and nursing documentation on caregivers. Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/ressortforschung/handlungsfelder/forschungsschwerpunkte/kuenstliche-intelligenz/etap
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Gesundheitsministerium: Medizinische Daten sind unverzichtbar für Forschung
Philipp Müller, Leiter der Digitalisierung im Bundesgesundheitsministerium (BMG), betont, dass Daten aus medizinischen Registern essentiell für die Fortentwicklung der Gesundheitsforschung und Behandlung sind. Das Ministerium priorisiert das lange geplante Registergesetz, um eine bessere Datennutzung zu ermöglichen, die Datenqualität in Deutschlands über 400 Registern zu verbessern und die Entwicklung von künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen zu unterstützen.…
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Medizinregistergesetz: Datenschützer warnen vor Risiken der Forschungskennziffer
Deutschland modernisiert seine Medizin-Dateninfrastruktur durch drei Gesetzesentwürfe: das Medizinregistergesetz (MRG), das Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) und das Forschungsdatengesetz. Ein zentrales Element ist eine Forschungskennziffer, um Gesundheitsdaten aus fragmentierten Quellen zu verknüpfen. Experten wie Datenschützer Thilo Weichert und Informatiker Dennis-Kenji Kipker äußern jedoch erhebliche Bedenken bezüglich des Datenschutzes, der Transparenz und…
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Studie untersucht Versorgungslücken bei Schwangerschaftsabbrüchen in deutschen Krankenhäusern
Eine Forschungsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Alfons Hollederer an der Universität Kassel untersucht die medizinische Versorgungssituation für Schwangerschaftsabbrüche im deutschen Krankenhaussektor. Das Projekt MedVersKH analysiert zwischen 2020 und 2023 Krankenhausqualitätsberichte und statistische Daten, um regionale Unterschiede abzubilden und Versorgungslücken zu identifizieren. Kernpunkte: In Wissenschaft und Praxis ist wenig über die medizinische Versorgungssituation für…
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KISK-Projekt entwickelt rollenspezifische IT-Sicherheitsschulung für Krankenhausmitarbeitende
Das KISK-Projekt der Georg-August-Universität Göttingen in Kooperation mit der Universität Hohenheim entwickelt maßgeschneiderte IT-Sicherheitsschulungen für Krankenhausmitarbeitende. Von Dezember 2021 bis Dezember 2024 werden unter Leitung von Prof. Dr. Simon Thanh-Nam Trang kompetenzorientierte und stellenspezifische Awareness-Maßnahmen sowie Toolkits erarbeitet, um die IT-Sicherheit in deutschen Krankenhäusern zu verbessern. Das Projekt adressiert die wachsende Anfälligkeit von Krankenhäusern für…
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MUT21-Projekt entwickelt Richtlinien für Telemedizin in ländlichen Pflegeeinrichtungen
MUT21 ist ein von der bbw Hochschule Berlin unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Thomas P. Zahn durchgeführtes Forschungsprojekt zur Entwicklung und Erprobung praktischer Richtlinien für telemedizinische Versorgung pflegebedürftiger älterer Menschen in ländlichen Regionen. Das Projekt baut auf einer 2020 durchgeführten Pilotphase in Brandenburgs Region Luckau-Calau auf und wird auf mindestens zwei weitere ländliche Regionen mit…
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Bundesregierung plant umfassende Krankenversicherungsreform gegen Finanzierungslücke
Die Bundesregierung schlägt eine große Reform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vor, um eine prognostizierte Finanzierungslücke von etwa 40 Milliarden Euro bis 2030 zu schließen. Das Beitragssatzstabilisierungsgesetz sieht höhere Zuzahlungen für Medikamente, reduzierte Zahnzuschüsse und Einschränkungen der beitragsfreien Mitversicherung von Ehepartnern vor. Diese Maßnahmen könnten auch Auswirkungen auf die Beamten-Beihilfe haben. Landesbeamtenverbände wie der DBB NRW…
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Gesundheitsministerium beauftragt Gutachten zu GOÄ-Reform
Das Bundesministerium für Gesundheit hat das IGES Institut GmbH mit der Erstellung eines Gutachtens zu den finanziellen Auswirkungen einer geplanten Novellierung der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) beauftragt. Die Vergabe erfolgt im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens gemäß Unterschwellenvergabeordnung. Die Leistungserbringung ist für den Zeitraum von Juni bis Dezember 2026 vorgesehen. Kernpunkte: IGES Institut GmbH erhielt einen Auftrag…
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Gesundheitssystem plant Beitragsstabilisierung durch Ausgabengrenzen und neue Abgaben
Die Bundesregierung führt das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ein, um die prognostizierte Finanzierungslücke der Krankenversicherung von 15 Milliarden Euro 2027 auf 40 Milliarden Euro 2030 zu schließen. Die Reform kombiniert Ausgabengrenzen für alle Gesundheitssektoren, moderate Erhöhungen von Patientenzuzahlungen und eine neue Abgabe auf zuckerhaltige Getränke ab 2028. Der Großteil der Entlastung stammt aus Ausgabenbeschränkungen für Leistungsanbieter, während zentrale…
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Pilotprojekt SePaS-digital testet digitale Koordination in der Patientenversorgung
SePaS-digital ist ein Forschungspilotprojekt unter der Leitung von PD Dr. Johannes-Josef Tebbe vom Klinikum Lippe, das von Juli 2024 bis Juli 2025 digitale Prozesse zur Verbesserung der Koordination zwischen Krankenhaus- und ambulanter Versorgung für Magen-Darm-Patienten im Kreis Lippe erprobt. Das Projekt analysiert 2.000 Fälle mit einem integrierten Case-Management-System und zielt darauf ab, die aufwändigen analogen…

