Krankenwagen in Blaulichtfahrt

Bundesgesundheitsministerin Warken stellt Reformgesetz zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge vor

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken präsentierte am 12. Juni 2026 einen Gesetzentwurf zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vor dem Bundestag. Die Gesetzgebung soll die prognostizierten Finanzierungslücken von 19 Milliarden Euro im Jahr 2027 und 44 Milliarden Euro bis 2030 schließen, indem Ausgaben an Einnahmen angepasst, Effizienzmassnahmen umgesetzt und die bundesweite Kostenbeteiligung für Leistungsempfänger der Grundsicherung erhöht werden. Die Reform umfasst Massnahmen in der Gesundheitsversorgung, Digitalisierung und Prävention, während Hardship-Ausnahmen und Beitragsobergrenzen beibehalten werden.

Kernpunkte:

  • Ohne Reform würde die gesetzliche Krankenversicherung im nächsten Jahr mit einer Finanzierungslücke von knapp 19 Milliarden Euro und bis 2030 mit etwa 44 Milliarden Euro konfrontiert
  • Das Gesetz zielt darauf ab, die Beitragssätze zu stabilisieren und weitere Erhöhungen zu verhindern
  • Der Bund wird seine Kostenbeteiligung für Leistungsempfänger der Grundsicherung erhöhen

Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/bmg-gkv-beitragssaetze-2440524 · de