Krankenwagen in Blaulichtfahrt

Autor: redaktion

  • Bundeskabinett verabschiedet Gesetz zur Digitalisierung im Gesundheitswesen

    Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zur Digitalisierung im Gesundheitswesen (GeDIG) beschlossen. Das Gesetz soll die elektronische Patientenakte alltagstauglicher machen, die digitale Infrastruktur stabilisieren und Versicherten neue Wege zur Versorgung eröffnen. Die Neuregelung zielt darauf ab, bestehende digitale Angebote verlässlicher und nutzerfreundlicher zu gestalten, Versorgungslücken zu schließen und die rechtliche Grundlage zu schaffen, damit Gesundheitsdaten sicher…

  • Drohnen transportieren Blutproben zwischen Krankenhäusern und Laboren

    In Deutschland entstehen Startups, die Drohnen zur Beförderung von Blutproben und Gewebeproben zwischen Krankenhäusern und Laboren einsetzen. Urban Ray aus Köln und Morpheus Logistik aus Dortmund führen Testflüge durch, etwa am St.-Josef-Krankenhaus in Essen-Kupferdreh. Durch diese Transportweise können Lieferwege in der verkehrsdichten Essener Innenstadt um bis zu 45 Minuten verkürzt werden, was bei Notfallpatienten entscheidend…

  • BSI unterstützt Arztpraxen bei Umsetzung neuer IT-Sicherheitsvorgaben

    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hilft Arzt-, Zahnarzt- und Psychotherapiepraxen in Deutschland bei der Umsetzung neuer IT-Sicherheitsanforderungen. Viele Praxen unterschätzen das Risiko von Cyberangriffen auf sensible Patientendaten, weshalb diese für Cyberkriminelle attraktiv sind. Das BSI stellt zusammen mit nationalen Ärzte- und Zahnärteverbänden umfassende Informationen, Checklisten und Tools zur Verfügung, um Praxen dabei…

  • Veraltete IT in deutschen Krankenhäusern erfüllt zunehmend nicht mehr rechtliche und sicherheitliche Standards

    Deutsche Krankenhäuser kämpfen mit erheblichen Problemen durch veraltete Hardware und Software, die häufig nicht mehr den rechtlichen und sicherheitlichen Anforderungen genügen. Regulierungen wie NIS2 und der Sektorstandard B3S verpflichten Krankenhäuser als kritische Infrastruktur zur Umsetzung umfassender Risikomanagement-Maßnahmen. Trotz dieser rechtlichen und sicherheitstechnischen Anforderungen stoßen viele Einrichtungen auf erhebliche Hürden bei der Implementierung – mangelnde Zeit,…

  • Softwareentwickler prangert systematische Sicherheitsmängel im Gesundheitswesen an

    Cyberangriffe und Datenlecks im Gesundheitswesen verursachen weit verbreitete Unsicherheit. Softwareentwickler Manuel Dimmler, dessen Familie innerhalb von eineinhalb Jahren mehrfach von Datenschutzvorfällen im Gesundheitswesen betroffen war, kritisiert grundlegende Systemfehler wie veraltete Software und fehlende Verschlüsselung. Er fordert besseren Patientenschutz und lehnt die Kriminalisierung von Sicherheitsforschern ab. Als Beispiele nennt Dimmler Sicherheitslücken bei den ZAR-Rehakliniken, wo Patientendaten…

  • Hessen testet quantensichere Verschlüsselung gegen künftige Cyberangriffe

    Die Hochschule Rhein-Main und die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (HZD) erproben in Wiesbaden ein neues Quantenschlüssel-Verteilungsverfahren (QKD), um Hessens IT-Infrastruktur vor zukünftigen Angriffen durch Quantencomputer zu schützen. Das Projekt nutzt Quantenschlüssel-Verteilung über Glasfaserleitungen, um sensible Daten für Polizei, Verwaltung, Banken und Krankenhäuser zu sichern. Die Initiative ist ein Wettlauf gegen die Zeit, angetrieben durch tägliche…

  • Digitalisierungsminister betont Innovation und Krisenfestigkeit im Gesundheitswesen

    Beim zehnten Healthcare Hackathon in Berlin arbeiteten Experten an digitalen Lösungen für ein krisensicheres Gesundheitssystem. Digitalisierungsminister Dirk Schrödter, der die Veranstaltung in der Schleswig-Holstein-Landesvertretung ausrichtete, betonte die Bedeutung von Innovation, Resilienz und digitaler Souveränität durch Open-Source-Lösungen. Das Event wurde primär vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) organisiert und zielte darauf ab, Therapien und den klinischen Alltag zu…

  • Experten zweifeln an der Umsetzbarkeit der EUDI-Wallet in Deutschland

    Sachverständige äußern erhebliche Bedenken zur geplanten Einführung der europäischen digitalen Geldbörse (EUDI-Wallet) in Deutschland. Bei einer Bundestag-Diskussion wurden fehlender Datenschutz, mangelnde Transparenz, ungeklärte Haftungsfragen, Sicherheitsrisiken und unrealistische Zeitpläne kritisiert. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) und der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) geleitet. Bianca Kastl vom Innovationsverbund Öffentliche Gesundheit (InÖG) kritisierte vor…

  • Datenschutz im Krankenhaus: Herausforderungen zwischen Regulierung und Praxis

    Der Artikel behandelt den Umgang mit Datenschutz in Krankenhäusern anhand eines Interviews mit Daniela Will, Leiterin des Datenschutzes bei der Münchenen Klinik gGmbH. Im Mittelpunkt stehen die Schwierigkeiten beim Handling sensibler medizinischer Daten sowie die Notwendigkeit klarer Regelungen für IT-Anbieter. Gleichzeitig kritisiert der Beitrag Reformpläne der Bundesregierung, die Datenschutzverpflichtungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie…

  • Enquete-Kommission untersucht wirtschaftliche Folgen der Coronapandemie

    Eine Enquete-Kommission zum Thema „Aufarbeitung der Coronapandemie und Lehren für zukünftige Pandemieereignisse" hat in Berlin eine öffentliche Anhörung zu den wirtschaftlichen Folgen und Industriehilfen durchgeführt. Die Kommission arbeitet interdisziplinär daran, wie Risikobewertung, Früherkennung und Krisenmanagement bei künftigen Pandemien verbessert werden können. Bis Ende Juni 2027 soll ein umfassender Abschlussbericht mit konkreten Empfehlungen vorgelegt werden. Kernpunkte:…