Krankenwagen in Blaulichtfahrt

Softwareentwickler prangert systematische Sicherheitsmängel im Gesundheitswesen an

Cyberangriffe und Datenlecks im Gesundheitswesen verursachen weit verbreitete Unsicherheit. Softwareentwickler Manuel Dimmler, dessen Familie innerhalb von eineinhalb Jahren mehrfach von Datenschutzvorfällen im Gesundheitswesen betroffen war, kritisiert grundlegende Systemfehler wie veraltete Software und fehlende Verschlüsselung. Er fordert besseren Patientenschutz und lehnt die Kriminalisierung von Sicherheitsforschern ab. Als Beispiele nennt Dimmler Sicherheitslücken bei den ZAR-Rehakliniken, wo Patientendaten inklusive medizinischer Befunde ohne Passwort und Authentifizierung frei aus dem Internet abrufbar waren, sowie einen Cyberangriff auf den Medizintechnikhersteller Zuther+Hautmann. Ein zentrales Problem besteht darin, dass gemeldete Sicherheitslücken oft nur punktuell geschlossen werden statt systematisch.

Kernpunkte:

  • Cyberangriffe und Datenlecks im Gesundheitswesen sorgen für Unsicherheit.
  • Manuel Dimmlers Familie war innerhalb von eineinhalb Jahren mit mehreren Datenschutzvorfällen im Gesundheitswesen konfrontiert.
  • Ein Cyberangriff auf den Medizintechnikhersteller Zuther+Hautmann ereignete sich.

Quelle: https://www.heise.de/hintergrund/Digital-Health-Podcast-Wie-ein-mehrfach-Betroffener-Datenlecks-verhindern-will-11362114.html · de · negative