Krankenwagen in Blaulichtfahrt

Schlagwort: Primärversorgung

  • Luxemburgs Notaufnahmen verzeichnen über 33.000 Besuche mit nicht dringenden Fällen

    Im vergangenen Jahr suchten über 33.000 Menschen die Notaufnahmen luxemburgischer Krankenhäuser mit nicht dringenden Gesundheitsproblemen auf. Ein Notaufnahme-Arzt und medizinischer Direktor der Notaufnahmeabteilung der Hôpitaux Robert Schuman empfiehlt, die Öffnungszeiten der Maisons Médicales auszuweiten und den Zugang zu Hausärzten zu verbessern, um unnötige Notaufnahmebesuche zu reduzieren. Das Gesundheitsministerium hat öffentliche Informationskampagnen gestartet, um die Bevölkerung…

  • Luxemburg: Notaufnahmebesuche sinken, Hausarzt-Konsultationen steigen

    Die Notaufnahmen in Luxemburg verzeichneten 2025 einen Rückgang um 2,5 Prozent auf 219.762 Besuche gegenüber 225.377 im Vorjahr. Die Regierung führt dies teilweise auf die im Februar 2025 gestartete Kampagne 'Ich liebe meinen Hausarzt' zurück. Gesundheitsministerin Martine Deprez warnte jedoch davor, die Daten als vollständig zu betrachten, und mahnte zur Vorsicht bei der Interpretation des…

  • Pilotprojekt DiLoB unterstützt Brandenburger Hausarztpraxen bei Digitalisierung

    DiLoB ist ein Forschungspilotprojekt in Brandenburg, das von September 2024 bis Dezember 2025 läuft und digitale Lotsen in der hausärztlichen Versorgung einsetzt. Das Projekt untersucht, ob spezialisierte Guides Ärztinnen und Ärzte bei der Einführung digitaler Gesundheitsprozesse unterstützen können und damit Digitalisierungsbarrieren abbauen. Besonders ältere Praktizierende in ländlichen Regionen sollen von dieser Unterstützung profitieren. Prof. Dr.…

  • Projekt zur Bekämpfung von Stigmatisierung bei Essstörungen bei Männern in der Hausarztpraxis

    Das von der Ruhr-Universität Bochum geleitete Projekt iSMEsH entwickelt und testet ein Online-Schulungsmodul für Hausärzte, um das Stigma rund um Essstörungen bei Männern zu reduzieren. Die Intervention adressiert sowohl die Selbststigmatisierung männlicher Patienten als auch geschlechterstereotype Vorstellungen von Ärzten, die eine Diagnose und Behandlung behindern. Die Ergebnisse werden kostenlos als Schulungsmaterial, klinische Handbücher und ein…

  • Forschungsprojekt entwickelt Schulungsmodul gegen Stigmatisierung von Essstörungen bei Männern

    Das Projekt iSMEsH der Ruhr-Universität Bochum unter Leitung von Georgios Paslakis entwickelt und testet ein Online-Schulungsmodul für Hausärzte, um die Stigmatisierung von Essstörungen bei Männern abzubauen. Die Intervention adressiert sowohl die Selbststigmatisierung männlicher Patienten als auch Geschlechterstereotypen von Ärzten, die eine Diagnose und Behandlung erschweren. Die Ergebnisse werden kostenlos als Schulungsinhalte, klinische Manuale und ein…

  • BASEstigma-Projekt entwickelt E-Learning-Kurs gegen Stigmatisierung in der Hausarztpraxis

    Das BASEstigma-Projekt der Universität Ulm unter Leitung von Nathalie Oexle entwickelt von Juli 2023 bis Januar 2026 ein E-Learning-Curriculum für Hausärztinnen und Hausärzte. Ziel ist die Reduktion stigmatisierender Einstellungen gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen durch Wissensvermittlung und kontaktbasierte Interventionen. Das Projekt adressiert ein zentrales Problem im deutschen Gesundheitssystem: Durch die Bekämpfung von Stigma soll der…

  • England investiert 340 Millionen Pfund zur Ausweitung der Apotheken-Verschreibungsermächtigung

    Die englische Regierung kündigte eine Investition von 340 Millionen Pfund an, um das Pharmacy First-Programm ab Herbst auszuweiten. Apotheker sollen künftig Medikamente für fünf zusätzliche häufige Erkrankungen verschreiben dürfen, zusätzlich zu den aktuell sieben Erkrankungen. Das Ziel ist, den Druck auf Ärzte und Krankenhäuser zu verringern. Allerdings äußern Apothekerverbände Bedenken, dass die Finanzierung nicht ausreichend…