Krankenwagen in Blaulichtfahrt

Berliner Senat berät über Cyberangriff und IT-Sicherheitsmaßnahmen

Der Berliner Ausschuss für Digitalisierung und Datenschutz befasste sich mit den Folgen eines Cyberangriffs auf das Berliner Landesnetzen, Wiederherstellungsmaßnahmen und künftigen IT-Sicherheitsmaßnahmen. Staatssekretär Florian Hauer berichtete, dass die forensischen Ermittlungen voranschreiten und seit Mitte August keine weiteren Hackeraktivitäten festgestellt wurden.

Das "BärGPT"-Projekt des Landes Berlin erreichte beim European Public Sector Award den zweiten Platz in der Kategorie "Delivering User-Centric Services at Subnational Level". Die Behördenvertreter hoben hervor, dass der Umgang mit gestohlenen Daten erhebliche Herausforderungen mit sich bringt, und betonten die Notwendigkeit bedeutender Investitionen und systemischer Veränderungen, um Berlins IT-Sicherheit gegen künftige Bedrohungen zu stärken.

Kernpunkte:

  • Das Land Berlin gewann mit seinem "BärGPT"-Projekt den 2. Platz in der Kategorie "Delivering User-Centric Services at Subnational Level" des European Public Sector Award.
  • Forensische Ermittlungen zum IT-Sicherheitsvorfall im Berliner Landesnetzen laufen laufend, ohne dass seit Mitte August Hackeraktivitäten festgestellt wurden.
  • Etwa 1,4 Millionen Dateien wurden gestohlen und im Darknet veröffentlicht, was Herausforderungen bei der zentralen Erfassung, Risikoanalyse und Bürgermitteilung mit sich bringt.

Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin — Ausschuss Digitalisierung und Datenschutz (Deutsch)