Krankenwagen in Blaulichtfahrt

Baden-Württemberg investiert 5,2 Millionen Euro in krisenresistente Krankenhäuser

Baden-Württemberg stellt rund 5,2 Millionen Euro bereit, um Krankenhäuser auf Krisensituationen vorzubereiten. Stadt- und Landkreise sollen gemeinsam mit ihren Traumakliniken bis Ende 2027 oder Oktober 2028 praktische Übungen für verschiedene Krisenszenarien durchführen. Ministerpräsident Cem Özdemir und Gesundheitsminister Oliver Hildenbrand stellten die Maßnahme vor, die darauf abzielt, die Handlungsfähigkeit von Krankenhäusern auch unter außergewöhnlichen Bedingungen zu sichern. Die Gesundheitsämter werden verbindlich in Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation der Übungen eingebunden. Das Land finanziert zudem Fortbildungen im Kursformat TDSC® (Terror and Disaster Surgical Care). Die Initiative baut auf einem Rahmenplan auf, den das Sozialministerium im Oktober 2025 zur Krankenhausalarm- und Einsatzplanung veröffentlicht hatte.

Kernpunkte:

  • Das Land Baden-Württemberg stellt rund 5,2 Millionen Euro bereit.
  • Stadt- und Landkreise sollen Krisensituationen praktisch üben.
  • Ministerpräsident Cem Özdemir und Gesundheitsminister Oliver Hildenbrand stellten die Maßnahme vor.

Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg — Soziales (Deutsch)