Krankenwagen in Blaulichtfahrt

OECD: Vernetzte Gesundheitsdaten könnten Kosten um bis zu 6,6 Prozent senken

Die OECD schätzt, dass vollständig interoperable Gesundheitssysteme jährliche Ausgaben um 2,7 bis 6,6 Prozent senken könnten. Der Fokus liegt auf nahtlosem Datenaustausch statt nur auf mehr Daten. Die EU-Gesundheitsdatenraum (EHDS) bringt praktische Umsetzung näher, während Länder wie Nigeria, Irland und die USA ihre digitalen Gesundheitsökosysteme vorantreiben. Mit wachsender Interoperabilität steigen gleichzeitig die Cybersicherheitsanforderungen durch eine vergrößerte Angriffsfläche.

Kernpunkte:

  • Die OECD schätzt, dass vollständig interoperable Gesundheitssysteme Einsparungen zwischen 2,7 und 6,6 Prozent der jährlichen Gesundheitsausgaben erreichen könnten.
  • Das nigerianische Gesundheitsministerium präsentierte auf dem Insights Learning Forum 2026 in Abuja einen Plan für ein sicheres digitales Gesundheitsökosystem mit dem Ziel "One Patient, One Health Record".
  • Die irische Roadmap für 2024 bis 2030 sieht universellen Zugang zu digitalen Patientenakten vor, als Reaktion auf Verwundbarkeiten, die durch einen Cyberangriff auf die HSE 2021 offengelegt wurden.

Quelle: IT Boltwise (Deutsch)