Forscher haben zwei spezifische Bakterienstämme aus dem Kuhmen, Romboutsia timonensis und Glutamicibacter arilaitensis, identifiziert, die zwei Drittel des Schutzes gegen Asthma bieten und etwa die Hälfte des Schutzes gegen Heuschnupfen und Neurodermitis ausmachen. Eine Synthese mehrerer Studien zeigt zudem, wie Ernährung, häusliche Umgebung und Trainingsintensität Asthmasysmptome beeinflussen: Hochzucker-Diäten verschlimmern Asthmasymptome, der Wechsel von Gas- zu Elektroherden verbesserte Symptome bei 85 Personen mit schwer kontrollierbarem Asthma, und höhere Trainingsintensität – nicht primär die Dauer – reduziert das Risiko für Atemwegs- und Stoffwechselerkrankungen. Diese Erkenntnisse könnten neue therapeutische Ansätze ermöglichen, die Mikrobiom, Ernährung, Umgebung und Lebensstiländerungen kombinieren.
Kernpunkte:
- Forscher haben zwei spezifische Kuhdarm-Bakterienstämme (Romboutsia timonensis und Glutamicibacter arilaitensis) identifiziert, die zwei Drittel des Schutzes gegen Asthma sowie etwa die Hälfte des Schutzes gegen Heuschnupfen und Neurodermitis bieten.
- Hochzucker-Diäten können bestehende Asthmasysmptome in Tiermodellen verschlimmern.
- Der Wechsel von Gas- zu Elektroherden verbesserte Asthmasysmptome bei 85 Personen mit schwer kontrollierbarem Asthma.
Quelle: IT Boltwise (Deutsch)

