Die US-amerikanische Bundeshandelsbehörde FTC sowie Behörden aus Utah und Kalifornien haben Klage gegen den Telemedizin-Anbieter Hims & Hers eingereicht. Das Unternehmen soll Gesundheitsdaten von etwa 2,5 Millionen Nutzern ohne ausreichende Zustimmung an Meta und Snap weitergegeben haben.
Parallel zu dieser Entwicklung warnt Health-ISAC vor Vishing-Angriffen auf Single-Sign-On-Konten. Gleichzeitig hat CISA eine Strategie zur besseren Isolierung von Betriebstechnologie (OT) während laufender Cyberangriffen veröffentlicht. Eine IBM-Studie beziffert die durchschnittlichen Kosten eines Datenlecks im Gesundheitswesen auf 6,64 Millionen Euro.
Phishing bleibt mit 17 Prozent der Fälle der häufigste Einstiegspunkt für Cybervorfälle. KI-gestützte Angriffe sind im letzten Jahr um 56 Prozent gestiegen. Ein Angriff der PEAR-Gruppe auf das MCBS im September 2025 betraf über 1,26 Millionen Personen und führte zur Exfiltration von 3,3 Terabyte Daten. Ein weiterer Angriff auf NYC Health + Hospitals beeinträchtigte 1,8 Millionen Personen. Eine FBI-Operation namens Winter SHIELD ergab, dass 95 Prozent der Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen bekannte Schwachstellen ausnutzen.
Kernpunkte:
- Die FTC sowie Behörden aus Utah und Kalifornien haben Klage gegen den Telemedizin-Anbieter Hims & Hers eingereicht.
- Hims & Hers soll Gesundheitsdaten von etwa 2,5 Millionen Nutzern ohne ausreichende Zustimmung an Meta und Snap weitergegeben haben.
- Health-ISAC warnte vor Vishing-Angriffen auf Single-Sign-On-Konten.
Quelle: IT Boltwise (Deutsch)

