Eine Serie von Cyberangriffen trifft die Gesundheitsbranche. Das kalifornische Biotechnologieunternehmen Amgen meldete am 29. Juli der US-Börsenaufsicht SEC einen schwerwiegenden Datenvorfall: Angreifer erbeuteten Firmengeheimnisse und Patientendaten aus Amgens Cloud-Umgebungen. Das Mon Health Medical Center in West Virginia offenbarte einen Phishing-Angriff vom 6. Mai, bei dem Namen, Geburtsdaten, Sozialversicherungsnummern und Krankenakten möglicherweise kompromittiert wurden. Das AnMed Hospital in South Carolina kämpft immer noch mit den Folgen eines Ransomware-Angriffs. Die NL Health Services in Neufundland, Kanada, führten eine umstrittene Phishing-Simulation durch, bei der Mitarbeitern eine bezahlte freie Zeit versprochen wurde. Auf positiver Seite sperrten deutsche Behörden am 20. Juli 200 Server, die zum Phishing-Kit "Kratos" gehörten.
Kernpunkte:
- Amgen meldete am 29. Juli der US-Börsenaufsicht SEC einen schwerwiegenden Datenvorfall.
- Angreifer erbeuteten Firmengeheimnisse und Patientendaten aus Amgens Cloud-Umgebungen.
- Das Mon Health Medical Center offenbarte einen Phishing-Angriff vom 6. Mai.
Quelle: Borns IT-Blog (Deutsch)

