Die nationale Akademie Leopoldina schlägt vor, dass die Umsetzung von Dateninteroperabilität im deutschen Gesundheitswesen Milliarden einsparen könnte. Allerdings haben mehrere Gesetze seit 2015 bislang nicht zu verbindlichen Standards geführt. Die Akademie empfiehlt dem Gesundheitsministerium und der Gematik-Digitalisierungsagentur, einheitliche und offene Standards für elektronische Patientenakten mit durchsetzbaren Fristen und Sanktionen zu etablieren.
Kernpunkte:
- Durch die Sicherstellung von Dateninteroperabilität könnte im deutschen Gesundheitswesen ein zweistelliger Milliardenbetrag gespart werden
- Kliniken und Krankenkassen können derzeit Patientendaten von Hausärzten nicht lesen und verstehen
- Abteilungen innerhalb einer Klinik können nicht miteinander über Patientendaten kommunizieren

