Krankenwagen in Blaulichtfahrt

Schlagwort: Digitalinfrastruktur

  • Evaluation von teilautomatisierten Pflegeprozessen in der Langzeitpflege am Beispiel von KI-basiertem Bewegungsmonitoring (ETAP)

    The ETAP project (2022–2026) evaluates AI-based movement monitoring to streamline long-term care processes in Germany. Led by Westfälische Hochschule Gelsenkirchen and involving multiple universities and care providers, it aims to assess cost-benefit and workload impacts of AI-driven fall detection and nursing documentation on caregivers. Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/ressortforschung/handlungsfelder/forschungsschwerpunkte/kuenstliche-intelligenz/etap

  • Gesundheitsministerium: Medizinische Daten sind unverzichtbar für Forschung

    Philipp Müller, Leiter der Digitalisierung im Bundesgesundheitsministerium (BMG), betont, dass Daten aus medizinischen Registern essentiell für die Fortentwicklung der Gesundheitsforschung und Behandlung sind. Das Ministerium priorisiert das lange geplante Registergesetz, um eine bessere Datennutzung zu ermöglichen, die Datenqualität in Deutschlands über 400 Registern zu verbessern und die Entwicklung von künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen zu unterstützen.…

  • Digitale Patientenakte: Pflicht seit Oktober mit massiven Umsetzungsproblemen

    Seit dem 1. Oktober 2025 müssen Krankenhäuser und Arztpraxen die elektronische Patientenakte (ePA) nutzen. Die Einführung stößt jedoch auf erhebliche technische und organisatorische Hürden. In einer Umfrage unter 489 Krankenhäusern gaben 43 Prozent an, dass eine flächendeckende ePA-Nutzung erst im dritten Quartal 2026 möglich sein wird. Viele Einrichtungen berichten von Verzögerungen bei der vollständigen Adoption.…

  • TATheN-Projekt entwickelt Telemedizin für Schlaganfalltherapie im ländlichen Nordosten

    Das TATheN-Projekt entwickelt telemedizinische Verfahren zur Unterstützung von Schlaganfallpatienten im ländlichen Nordostdeutschland, insbesondere in Brandenburg. Das Projekt ermöglicht Echtzeit-Videounterstützung durch spezialisierte Therapeuten in Logopädie, Physiotherapie und Ergotherapie. Dadurch sollen Engpässe bei der therapeutischen Versorgung in ländlichen Regionen überwunden und der Zugang zu spezialisierter Gesundheitsversorgung verbessert werden. Kernpunkte: Fast 85 Prozent aller Schlaganfälle treten nach dem…

  • MUT21-Projekt entwickelt Richtlinien für Telemedizin in ländlichen Pflegeeinrichtungen

    MUT21 ist ein von der bbw Hochschule Berlin unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Thomas P. Zahn durchgeführtes Forschungsprojekt zur Entwicklung und Erprobung praktischer Richtlinien für telemedizinische Versorgung pflegebedürftiger älterer Menschen in ländlichen Regionen. Das Projekt baut auf einer 2020 durchgeführten Pilotphase in Brandenburgs Region Luckau-Calau auf und wird auf mindestens zwei weitere ländliche Regionen mit…

  • Studie vergleicht Videosprechstunden und persönliche Termine bei Krebspatienten

    Ein Forschungsprojekt der Technischen Universität Berlin untersuchte von November 2021 bis Januar 2023 die Wirksamkeit und Nutzererfahrung von Videokonsultationen im Vergleich zu persönlichen Terminen bei Krebspatienten. Die Studie analysierte die Arzt-Patienten-Interaktion, gemeinsame Entscheidungsfindung und Barrieren bei der Einführung von Telemedizin, um evidenzbasierte Empfehlungen für die breite Implementierung von Videosprechstunden in der Gesundheitspraxis zu ermöglichen. Kernpunkte:…

  • KI-Chatbot soll Pflege nach Krankenhausentlassung verbessern

    CHRIS ist ein deutsches Forschungsprojekt, das ein bot-gestütztes System für virtuelle Pflegeberatung entwickelt, um die Versorgungslücke nach der Krankenhausentlassung zu schließen. Das von Thiem-Research GmbH in Cottbus unter Leitung von Dr.-Ing. Steffen Ortmann entwickelte KI-gestützte System soll Patienten nach dem Krankenhausaufenthalt mit Pflegeberatung versorgen und eine evidenzbasierte Genesung unterstützen. Gleichzeitig ermöglicht die Lösung Pflegefachpersonen, in…

  • Pilotprojekt DiLoB unterstützt Brandenburger Hausarztpraxen bei Digitalisierung

    DiLoB ist ein Forschungspilotprojekt in Brandenburg, das von September 2024 bis Dezember 2025 läuft und digitale Lotsen in der hausärztlichen Versorgung einsetzt. Das Projekt untersucht, ob spezialisierte Guides Ärztinnen und Ärzte bei der Einführung digitaler Gesundheitsprozesse unterstützen können und damit Digitalisierungsbarrieren abbauen. Besonders ältere Praktizierende in ländlichen Regionen sollen von dieser Unterstützung profitieren. Prof. Dr.…

  • Pilotprojekt SePaS-digital testet digitale Koordination in der Patientenversorgung

    SePaS-digital ist ein Forschungspilotprojekt unter der Leitung von PD Dr. Johannes-Josef Tebbe vom Klinikum Lippe, das von Juli 2024 bis Juli 2025 digitale Prozesse zur Verbesserung der Koordination zwischen Krankenhaus- und ambulanter Versorgung für Magen-Darm-Patienten im Kreis Lippe erprobt. Das Projekt analysiert 2.000 Fälle mit einem integrierten Case-Management-System und zielt darauf ab, die aufwändigen analogen…

  • Deutschland treibt digitale Gesundheitsreformen mit GeDIG-Gesetz voran

    Die Bundesregierung verfolgt das GeDIG-Gesetz zur Digitalisierung von Gesundheitssystemen durch Erweiterungen der elektronischen Patientenakte (ePA), des E-Rezepts und digitaler Krankmeldungen. Medizinische Verbände und Krankenhausgruppen äußern Bedenken bezüglich Datenschutz, Durchsetzbarkeit und praktischer Machbarkeit neuer technischer Anforderungen ohne ausreichende Finanzierung. Kernpunkte: Das GeDIG soll die Vorteile der Digitalisierung gezielter in die Versorgung bringen Krankenkassen sollen Einsichtsmöglichkeiten in…