Estnische Krankenhäuser nutzen zunehmend KI-Systeme, um Arzt-Patienten-Gespräche aufzuzeichnen, Zusammenfassungen zu erstellen und Diagnosen zu unterstützen. Ziel ist es, den Verwaltungsaufwand zu reduzieren und mehr Zeit für direkte Patienteninteraktion zu schaffen. Mehrere Kliniken wie Confido, das Narva-Krankenhaus, das Universitätskrankenhaus Tartu und die Heba-Klinik testen oder implementieren bereits solche Lösungen. Das Ministerium für Soziales entwickelt zudem nationale KI-Werkzeuge auf staatlicher Ebene. Herausforderungen wie Datenschutz, rechtliche Klarheit und das Tempo der staatlichen Einführung werden derzeit adressiert.
Kernpunkte:
- Confido hat im vergangenen Jahr mit der Erprobung von KI-Lösungen begonnen.
- Das Narva-Krankenhaus sucht derzeit durch ein öffentliches Beschaffungsverfahren estnischsprachige Spracherkennung- und Transkriptionssoftware.
- Das Universitätskrankenhaus Tartu begann Mitte Oktober mit KI-Tests in seiner Notaufnahme.
Quelle: ERR News (Englisch)

