Krankenwagen in Blaulichtfahrt

Berliner Senat beendet IT-Notfall nach Hackerangriff der Gruppe Rhysida

Der Berliner Senat hat die Notfallphase nach einem Hackerangriff im August beendet. Die russisch verbundene Gruppe Rhysida war in die IT-Netze der Senatsverwaltungen für Verkehr und Bauwesen eingedrungen und hatte 1,4 Millionen Dateien im Umfang von vier Terabyte gestohlen. Die Hacker versuchten, in das landesweite Netzwerk vorzudringen, forderten ein Lösegeld von 30 Bitcoins (etwa zwei Millionen Euro) und veröffentlichten den Datensatz nach Ablehnung der Zahlungsaufforderung Anfang September im Darknet.

Florian Hauer informierte die Senatsverwaltungen und Bezirksbürgermeister über das Ende der akuten Gefahrenabwehrphase. Telekom und Crowdstrike haben eine Übergangslösung implementiert, und ein neues Managed-Detection-and-Response-System als Alarmsystem wurde installiert. Nach einer Analyse des Tagesspiegel Innovation Lab enthielten die gestohlenen Daten Informationen von mindestens 10.000 Personen. Die Gesamtkosten des Cyberangriffs und Datenlecks für Berlin sind noch nicht absehbar.

Kernpunkte:

  • Der Berliner Senat hat das Ende der Notfallsituation erklärt.
  • Florian Hauer informierte die Senatsverwaltungen und Bezirksbürgermeister über das Ende der akuten Gefahrenabwehrphase.
  • Cyberkriminelle der in Russland ansässigen Hackergruppe Rhysida waren Mitte August in die IT-Netze der Senatsverwaltungen für Verkehr und Bauwesen eingedrungen.

Quelle: Tagesspiegel (Deutsch)