Eine in The Lancet veröffentlichte Studie zeigt, dass die routinemäßige HPV-Impfung in England das Risiko für Todesfälle durch Gebärmutterhalskrebs bei Frauen im Alter von 20–24 Jahren auf nahezu null gesenkt hat. Zwischen 2020 und 2024 wurden in dieser Altersgruppe keine Todesfälle verzeichnet. Das Impfprogramm rettete in diesem Zeitraum schätzungsweise etwa 200 Leben und führte zwischen 2015 und 2019 zu einer 80-prozentigen Reduktion der Sterblichkeit durch Gebärmutterhalskrebs in der gleichen Altersgruppe.
Deutschlands HPV-Impfquoten bleiben mit etwa 55 Prozent bei Mädchen und 42 Prozent bei Jungen vergleichsweise niedrig.
Kernpunkte:
- Zwischen 2020 und 2024 starb in England keine einzige Frau im Alter von 20–24 Jahren an Gebärmutterhalskrebs
- Die HPV-Impfung rettete schätzungsweise etwa 200 Leben im Zeitraum 2020–2024
- Die Todesfälle durch Gebärmutterhalskrebs bei Frauen im Alter von 20–24 Jahren sanken zwischen 2015 und 2019 um 80 Prozent

