Gesundheitsministerin Petra Köpping präsentierte den zweiten Evaluationsbericht zum Landarzquoten-Programm Sachsens, das die ärztliche Versorgung in ländlichen Gebieten sichern soll. Das Programm hat derzeit 575 Teilnehmer in drei Ausbildungsinitiativen. Die Bewerberzahlen schwankten zwischen 100 und 130 pro Jahr bei 40 verfügbaren Studienplätzen. Die Evaluierung zeigt, dass etwa zwei Drittel der Bewerber aus Sachsen stammen und dass nahezu alle teilnehmenden Studierenden das Programm erneut wählen würden. Trotz dieser positiven Bilanz bleibt die Situation in der Primärversorgung angespannt, mit einer durchschnittlichen Versorgungsabdeckung von 93,9 Prozent.
Kernpunkte:
- Die Bewerberzahlen stiegen von 67 im Jahr 2022 auf 130 im Jahr 2024, sanken aber auf 104 im Jahr 2025 und 100 im Jahr 2026
- Zwei Drittel der Bewerber stammen aus Sachsen oder haben dort ihren Wohnsitz
- Nahezu alle befragten Medizinstudierenden im ländlichen Arzt-Programm an der TU Dresden und der Universität Leipzig würden sich erneut für das Programm entscheiden
Quelle: https://medienservice.sachsen.de/medien/news/1098037 · de

