Seit dem 1. Oktober 2025 müssen Krankenhäuser und Arztpraxen die elektronische Patientenakte (ePA) nutzen. Die Einführung stößt jedoch auf erhebliche technische und organisatorische Hürden. In einer Umfrage unter 489 Krankenhäusern gaben 43 Prozent an, dass eine flächendeckende ePA-Nutzung erst im dritten Quartal 2026 möglich sein wird. Viele Einrichtungen berichten von Verzögerungen bei der vollständigen Adoption. Die Erfahrung von Patienten, die versuchen, auf ihre Krankenunterlagen zuzugreifen, zeigt sowohl Potenziale als auch Mängel der digitalen Gesundheitssysteme auf.
Kernpunkte:
- Seit dem 1. Oktober 2025 sind Krankenhäuser und Arztpraxen gesetzlich verpflichtet, die elektronische Patientenakte zu nutzen.
- 43 Prozent von 489 befragten Krankenhäusern rechnen damit, dass eine flächendeckende ePA-Nutzung erst im dritten Quartal 2026 möglich sein wird.
- Der Einführungszeitplan für die ePA war zu ehrgeizig.
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/epa-in-krankenhaeusern-digitaler-nervenkrieg-200914154.html · de

