Im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist ein Ebolavirus-Ausbruch außer Kontrolle geraten, der mindestens 60 Todesfälle und 344 Infektionen verursacht hat. Die Krankheit wurde monatelang nicht erkannt, was auf den Zusammenbruch des Gesundheitssystems zurückzuführen ist. Die Trump-Administration hat die Finanzierung der USAID und der WHO gekürzt, was zu massiven Ausfällen in der Krankheitsüberwachung, den Laboren und der Ausbildung von Fachpersonal führte. Die US-Hilfe für den Kongo ist von 1,4 Milliarden Dollar im Jahr 2024 auf 21 Millionen Dollar im laufenden Haushaltsjahr gesunken. Die CDC verlor hunderte Mitarbeiter, darunter solche, die an der Ebolavirus-Prävention arbeiteten. Ein internes USAID-Dokument hatte vorhergesagt, dass die Kürzungen zu 28.000 zusätzlichen Infektionsfällen pro Jahr führen würden.
Kernpunkte:
- 60 Personen sind an Ebola gestorben und mindestens 344 sind infiziert
- Der Ausbruch könnte im Januar begonnen haben, wurde aber im Mai entdeckt
- Die Trump-Administration kürzten USAID und zogen sich von der WHO zurück
Quelle: https://www.nzz.ch/international/usa-und-der-ebola-ausbruch-folgen-des-hilfsstopps-im-kongo-ld.10009972 · de

