Krankenwagen in Blaulichtfahrt

Hormuz-Krise zeigt globale Systemüberlastung durch Ressourcenerschöpfung

Der Artikel argumentiert, dass Lieferkettenunterbrechungen durch die Blockade der Straße von Hormuz – verursacht durch den Konflikt zwischen USA/Israel und dem Iran – eine Vorwarnung für einen Systemkollaps sind, der durch Ressourcenerschöpfung und ökologische Überlastung angetrieben wird. Der Autor stützt sich auf das Systemdynamik-Modell des MIT von 1973 und neuere Berichte der britischen Regierung zu Biodiversitätsverlust und Ernährungssicherheit. Die zentrale These besagt, dass der exponentielle menschliche Konsum die planetare Kapazität übersteigt und dass erneuerbare Energien Kohlenwasserstoffe im gegenwärtigen Maßstab nicht ersetzen können.

Kernpunkte:

  • 20 Prozent des weltweiten Öls passieren die Straße von Hormuz
  • Katar ist der größte Produzent von Harnstoff weltweit
  • Etwa 30 Prozent der Düngerprodukte passieren die Straße von Hormuz

Quelle: resilience-org · en