Krankenwagen in Blaulichtfahrt

Autor: redaktion

  • Gesundheitsausschuss ergänzt Tagesordnung zur Wiederernennung des G-BA-Vorsitzenden

    Der Gesundheitsausschuss des Bundestags hat die Tagesordnung seiner 46. Sitzung am 10. Juni 2026 geändert. Ein neuer Diskussionspunkt wurde hinzugefügt, der sich auf einen gemeinsamen Vorschlag von Interessenvertretern des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Wiederernennung des unparteiischen Vorsitzenden des G-BA bezieht.

  • Kassenpatienten sollen künftig erst zum Hausarzt gehen

    Deutschlands Gesundheitsministerin setzt auf das »Primärarztprinzip«, wonach Kassenpatienten zunächst ihren Hausarzt aufsuchen müssen, bevor sie zu einem Spezialisten gehen dürfen. Das Modell soll sowohl die Wartezeiten für Facharzttermine verkürzen als auch Kosten im Gesundheitssystem sparen. Der Artikel beleuchtet, ob diese Reformpolitik ihre gesteckten Ziele erreichen wird.

  • Schweiz verlagert Sterbebegleitung aus Institutionen nach Hause

    Der Artikel begleitet zwei Frauen mit unheilbaren Erkrankungen in der Schweiz – Erica Meyer mit COPD und Frau Fusco mit schwerer Lungenerkrankung – die ihre Todesfälle mit Unterstützung der Palliativfachfrau Heike Hess planen. Es zeigt, wie die moderne Schweiz einen Wandel durchlebt: Weg von der Institutionalisierung des Todes hin zu einer Sterbebegleitung im eigenen Zuhause.…

  • Ärztliche Perspektive auf die Kluft zwischen Patientenleid und medizinischem Befund

    Ein Hausarzt reflektiert über die Diskrepanz zwischen dem subjektiven Leidensdruck von Patienten und objektiven medizinischen Befunden. Am Beispiel eines 40-jährigen Patienten mit geschwollenem Knie nach Arbeitsunfall, bei dem die MRT keine strukturellen Schäden zeigt, wird deutlich, wie dieser Konflikt entsteht. Die Kolumne hinterfragt, was „Gesundheit“ im Kontext von Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität wirklich bedeutet.

  • Kronprinzessin Mette-Marits Lungenkrankheit deutlich verschlimmert

    Kronprinzessin Mette-Marit, 52, wurde auf die Warteliste für eine Lungentransplantation gesetzt, nachdem sich ihre idiopathische Lungenfibrose in den vergangenen sechs Monaten deutlich verschlechtert hat. Ihr Arzt Are Holm vom Universitätskrankenhaus Oslo betonte, dass sie bei der Transplantationsvergabe keine Vorzugsbehandlung erhält, und erläuterte die Kriterien für die Transplantationsberechtigung. Die Erkrankung hat die königliche Familie veranlasst, ihre…

  • Auswärtiges Amt warnt vor Reisen nach Israel und Palästinensische Gebiete

    Das Auswärtige Amt hat eine Teilreisewarnung für Israel und die Palästinensischen Gebiete ausgegeben. Aufgrund des andauernden Kriegszustands, der Gewalt durch Hamas und Hisbollah sowie Angriffen der Huthi-Miliz besteht ein hohes Terrorismusrisiko. Der Gazastreifen, das Westjordanland und Nordisrael sind besonders betroffen. Die Behörde rät deutschen Bürgern von Reisen in diese Gebiete ab und bietet Informationen zu…

  • Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes für Polen

    Das Auswärtige Amt hat aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise für Polen veröffentlicht. Die Informationen umfassen Grenzkontrollen an den deutsch-polnischen und litauisch-polnischen Grenzen seit Juli 2025, Fotografierverbote an militärischen und strategisch wichtigen Einrichtungen seit April 2025 sowie Einreisebeschränkungen für in Russland registrierte Fahrzeuge. Zudem werden Einschränkungen bei den Grenzübergängen zur Belarus erwähnt, wo nur begrenzte Zugangspunkte geöffnet…

  • WHO kündigt 518-Millionen-Dollar-Plan gegen Ebola-Ausbruch in Zentralafrika an

    Die Weltgesundheitsorganisation hat einen 518-Millionen-Dollar-Plan zur Bekämpfung eines Ebola-Ausbruchs in Zentralafrika angekündigt und eine internationale Gesundheitsnotlage ausgerufen. In der Demokratischen Republik Kongo wurden über 344 bestätigte Fälle und 60 Todesfälle gemeldet, während Uganda 8 weitere Fälle verzeichnet. Der Ausbruch wird durch das Bundibugyo-Virus verursacht, das eine Case-Fatality-Rate von etwa 30 Prozent aufweist und im Durchschnitt…

  • Auswärtiges Amt warnt dringend vor Reisen nach Kuba

    Das Auswärtige Amt gibt dringende Reisewarnungen für Kuba heraus. Grund ist eine akute Energiekrise, die zu erheblichen Beeinträchtigungen medizinischer Dienste, öffentlicher Verkehrsmittel und internationaler Zahlungssysteme führt. Seit dem 6. Juni 2026 sind Zahlungen mit VISA und Mastercard in Kuba nicht mehr möglich. Landesweit kommt es seit Monaten täglich zu stundenlangen Stromausfällen, die Krankenhäuser, Wasserversorgung und…

  • Auswärtiges Amt warnt vor Kriminalität und Sicherheitsrisiken in Brasilien

    Das Auswärtige Amt veröffentlicht Reise- und Sicherheitshinweise für Brasilien. Die Hinweise dokumentieren hohe Kriminalitätsraten und ein erhöhtes Risiko, Opfer von Gewaltkriminalität zu werden, besonders in großen Städten. Favelas werden teilweise von Kriminellen und Drogenbanden kontrolliert. Der Nordosten ist von der höchsten Gewaltkriminalität in Brasilien betroffen, wobei Bahia als der gewalttätigste Bundesstaat gilt. Zusätzlich warnt das…