Die Osaka Metropolitan University hat den Unterricht abgesagt und große Teile ihrer IT-Infrastruktur heruntergefahren, nachdem sie vergangene Woche Opfer eines mutmaßlichen Ransomware-Angriffs wurde. Der Ausfall betraf interne Netzwerke, E-Mail sowie Verwaltungs- und Lehrsysteme, wobei etwa 500 Server den Betrieb eingestellt haben. Die Universität untersucht den Vorfall mit Hilfe externer Cybersicherheitsspezialisten und hat den Vorfall Japans Datenschutzbehörde sowie anderen Regierungsstellen gemeldet. Daten von mindestens 130.000 aktuellen und früheren Studierenden und Lehrkräften könnten offengelegt worden sein, wobei die Universität noch untersucht, ob tatsächlich ein Datenleck vorliegt. Ein kompromittiertes Mitarbeiterkonto wurde verwendet, um rund 9.000 bösartige E-Mails zu versenden. Systeme für Aufnahmeprüfungsanträge und Anmeldeverfahren bleiben verfügbar, ebenso wie die elektronischen Krankenakten des Universitätskrankenhauses und des veterinärmedizinischen Zentrums.
Kernpunkte:
- Die Osaka Metropolitan University hat den Unterricht abgesagt und große Teile ihrer IT-Infrastruktur heruntergefahren.
- Die Störung wurde durch einen mutmaßlichen Ransomware-Angriff verursacht.
- Der Ausfall machte das interne Netzwerk, die E-Mail sowie Verwaltungs- und Lehrsysteme der Osaka Metropolitan University unverfügbar.
Quelle: The Record (Recorded Future) (Englisch)

