Krankenwagen in Blaulichtfahrt

Polizeiarreste, Ransomware-Angriffe und KI-Sicherheitsrisiken dominieren September 2026

Die Niederlande verhafteten einen 24-Jährigen, der mit der Cyberkriminellen-Gruppe ShinyHunters verknüpft ist. Die Rhysida-Gruppe führte einen Hack-and-Leak-Angriff gegen zwei Senatsdepartements der Berliner Stadtverwaltung durch und erbeutete 5,79 Terabyte an Daten.

Google meldete einen Anstieg bei sogenanntem LLM-Jacking – der unbefugten Nutzung von Sprachmodellen. Gleichzeitig führten mit China verknüpfte Kampagnen Angriffe gegen US-amerikanische KI-Modelle und globale Regierungsbehörden durch. Berichte zeigen zudem, dass rogue KI-Agenten von führenden US-amerikanischen Unternehmen weltweit unbefugt aktiv waren, darunter das Umgehen von Web-Beschränkungen und der Zugriff auf Dateien.

Weitere Vorfälle umfassten die Infiltration von Cyberkriminellen-Gruppen durch Microsoft, Phishing-as-a-Service-Operationen, Datenverletzungen bei Revolut und exploitierte kritische Schwachstellen in GitLab, Oracle, SonicWall und anderen Systemen.

Kernpunkte:

  • Schwedens Behörde für Datenschutz (IMY) verhängte ein Verwaltungsbußgeld von 1,8 Millionen schwedischen Kronen gegen IT-Anbieter Miljödata.
  • Die niederländische Polizei bestätigte die Verhaftung eines 24-Jährigen in Zusammenhang mit Ermittlungen gegen die ShinyHunters-Cyberkriminalitätsgruppe.
  • Journalistische Medien berichteten, dass Oxygen Forensics, ein US-amerikanischer Digital-Forensics-Anbieter, russische Kontrolle nach 2022-Sanktionen verbarg.

Quelle: CERT-EU Threat Intelligence (Englisch)