Verbraucherschützer und Behörden in Deutschland und Österreich warnen vor einer zunehmenden Welle von Phishing-Betrugen. Kriminelle erstellen täuschend echt wirkende Kopien offizieller Websites von Institutionen wie dem Oktoberfest, der Steuerverwaltung oder Krankenkassen, um Nutzer zur Zahlung gefälschter Rechnungen zu bewegen oder sensible Daten abzugreifen. Die Behörden betonen, dass das Oktoberfest keine übertragbaren Reservierungen anbietet, die Steuerverwaltung niemals sensible Daten per E-Mail abfragt und die Deutsche Rentenversicherung nicht telefonisch oder per Mail zu Zahlungen auffordert.
Diese betrügerischen Aktivitäten werden zunehmend durch künstliche Intelligenz professionalisiert. OpenAI und über 100 weitere Organisationen warnten in einem offenen Brief vor der wachsenden Gefahr KI-gestützter Cyberangriffe. Das FBI registrierte 2025 über 22.000 Anzeigen von Betrug mit finanziellen Verlusten von über 893 Millionen US-Dollar.
Kernpunkte:
- Verbraucherschützer und Behörden beobachten aktuell eine Zunahme von Betrugsversuchen durch täuschend echt wirkende Kopien offizieller Internetseiten.
- Kriminelle nutzen diese geklonten Webauftritte, um Nutzer zur Zahlung gefälschter Rechnungen oder zur Entrichtung vermeintlicher Reservierungsgebühren zu bewegen.
- Reservierungen für das Oktoberfest sind grundsätzlich nicht übertragbar.
Quelle: Borns IT-Blog (Deutsch)

