Unzuverlässige kommunale Strom- und Wasserversorgung in Johannesburg gefährdet das Leben medizinisch anfälliger Bewohner und Pflegeeinrichtungen. Personen, die auf elektrisch betriebene medizinische Geräte angewiesen sind – etwa Sauerstoffkonzentratoren oder Beatmungsgeräte – müssen erhebliche Summen für Backup-Lösungen ausgeben. Wer sich das nicht leisten kann, ist während Ausfällen lebensbedrohlichen Risiken ausgesetzt. Auch Wasserunterbrechungen sind kritisch für Menschen, die auf Pflege, Hygiene und Wundversorgung angewiesen sind. Die Stadtwerke City Power und Johannesburg Water erklären, nicht verpflichtet zu sein, medizinische Daten zu erfassen oder bevorzugte Unterstützung anzubieten. Fachleute fordern ein Verzeichnis medizinisch anfälliger Haushalte und Prioritäten bei der Wiederherstellung.
Kernpunkte:
- John Gahle ist auf einen elektrisch betriebenen Sauerstoffkonzentrator angewiesen und hat wegen Stromausfällen über R20.000 für Backup-Lösungen ausgegeben.
- Wasserunterbrechungen schaffen besondere Schwierigkeiten für Menschen, die auf Pflegekräfte für Körperpflege und Kontinenzversorgung angewiesen sind.
- Längere Stromausfälle können Patienten mit häuslichem CPAP-Beatmungsgerät, Absaugung und Vernebelung erheblich beeinträchtigen.
Quelle: Daily Maverick (Englisch)

