Das Bundesgesundheitsministerium stellte auf dem TI-Summit seine Pläne zur Weiterentwicklung der digitalen Gesundheitsinfrastruktur vor. Philipp Müller, Staatssekretär im BMG, präsentierte bisherige Erfolge wie 73 Millionen ePA-Konten und 1,6 Milliarden E-Rezepte. Geplant sind eine digitale Impfübersicht, ein E-Überweisungssystem und erweiterte Kommunikationsdienste. Das Ministerium verfolgt dabei das Ziel, die Stabilität und Cybersicherheit der Telematikinfrastruktur zu stärken. Florian Fuhrmann betonte, dass zentrale Komponenten wie der E-Rezept-Service auf einer gemeinsamen Plattform gebündelt und durch externe Anbieter entwickelt werden sollen statt durch die Gematik selbst. Ein von der Branchenvereinigung bvitg in Auftrag gegebener Bericht warnt vor kartellrechtlichen und vergaberechtlichen Risiken dieser Umstrukturierung.
Kernpunkte:
- Philipp Müller stellte fest, dass 73 Millionen elektronische Patientenakten erstellt, etwa 42 Millionen elektronische Medikationslisten geöffnet und etwa 1,6 Milliarden E-Rezepte versendet wurden.
- Philipp Müller behauptete, dass andere Länder Deutschland um den Gesundheitsdatenschatz beneiden würden.
- Philipp Müller bezeichnete die TI als „das Rückgrat, die Lebensader, den Jungbrunnen für alles, das ankommt".
Quelle: ix (Deutsch)

