Die neue Verordnung zum Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS) etabliert ein EU-weites Governance-Framework für den sicheren Austausch und die Sekundärnutzung elektronischer Gesundheitsdaten zwischen den Mitgliedstaaten. Das Regelwerk soll die Patientenversorgung verbessern, medizinische Forschung beschleunigen und digitale Gesundheitsinnovationen fördern, während es auf GDPR-Prinzipien aufbaut und zusätzliche Cybersecurity-Mechanismen einführt. Die Umsetzung beginnt schrittweise im März 2029, worauf sich Mitgliedstaaten wie Zypern auf die Modernisierung ihrer digitalen Gesundheitsinfrastruktur vorbereiten müssen.
Kernpunkte:
- Die Europäische Union hat das letzte Jahrzehnt damit verbracht, die digitale Regulierungslandschaft durch Meilenstein-Legislationen wie die Datenschutz-Grundverordnung und den AI Act umzugestalten.
- Die Verordnung zum Europäischen Gesundheitsdatenraum ist der nächste bedeutende Schritt dieser Entwicklung.
- Der EHDS schafft ein harmonisiertes Regelwerk für den sicheren Austausch und die Sekundärnutzung elektronischer Gesundheitsdaten zwischen den Mitgliedstaaten.
Quelle: Cyprus Mail (Englisch)

