Ein massiver Stromausfall im April des vergangenen Jahres ließ Portugal und Spanien mehrere Stunden lang im Dunkeln und verursachte erhebliche Verluste für Unternehmen. Daraufhin investieren Firmen wie das Fleischverarbeitungsunternehmen Fribin und der Porzellanproduzent Vista Alegre massiv in Batteriespeichersysteme, oft mit Unterstützung von EU-Mitteln, um ihre Widerstandskraft gegen Stromausfälle zu erhöhen. Die Batteriespeicherkapazität in Spanien ist seit April um das Siebenfache gestiegen, von etwa 28 MW auf 193 MW, und es sind weitere erhebliche Kapazitätserweiterungen geplant.
Kernpunkte:
- Portugal und Spanien erlebten am 28. April des vergangenen Jahres einen massiven Stromausfall, der mehrere Stunden andauerte.
- Fribin, ein spanisches Fleischverarbeitungsunternehmen, erlitt durch den Stromausfall Verluste in Höhe von hundertausenden Euro.
- Fribin investierte etwa 1,5 Millionen Euro in zwei Batteriespeichermodule mit jeweils fünf Megawattstunden Kapazität, teilweise finanziert durch EU-Mittel aus dem Programm Next Generation.
Quelle: BBC News — Business (Englisch)

