Krankenwagen in Blaulichtfahrt

Cyberangriff legt Teile der Berliner Verwaltung lahm

Die Berliner Verwaltung ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Die Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz wurden zur Sicherheit vom Landesnetz getrennt und sind nun vom Internet abgeschnitten. Die betroffenen Abteilungen können keine externen E-Mails versenden und Homeoffice ist nicht möglich. Sprecher Martin Pallgen der Senatsbauadministration erklärte, dass die interne Arbeit möglich sei, während ein Mitarbeiter der Verkehrsverwaltung von praktischer Arbeitsunfähigkeit berichtete.

Die Zahlung von Wohngeld für über 50.000 berechtigte Haushalte in Berlin ist gefährdet. Forensische Ermittlungen haben eine "Verdächtigung des Landesnetzes" ergeben, doch bleibt unklar, ob und in welchem Umfang Daten abgeflossen sind. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat eine Ermittlung eingeleitet, und die Landeskriminalpolizei sowie das Bundesamt für Informationssicherheit wurden hinzugezogen. IT-Experte Manuel Atug beschreibt Berlins Position in diesem Bereich als "sehr schlecht". Linke-Abgeordneter Tobias Schule merkte an, dass die Sicherheit des Landesnetzes nach Ausschussanhörungen nicht gewährleistet ist.

Kernpunkte:

  • Die Berliner Verwaltung ist Ziel eines Hackerangriffs geworden.
  • Die Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz sind betroffen.
  • Beide Abteilungen wurden aus Sicherheitsgründen vom Landesnetz getrennt.

Quelle: Nordkurier (Deutsch)