Krankenwagen in Blaulichtfahrt

Ebola-Notstation im Kongo vor dem Zusammenbruch

In der Ebola-Notfallstation Rwampara unweit von Bunia in der Demokratischen Republik Kongo kämpfen Teams gegen schwer erkrankte Patienten an. Wegen starker Dehydratation können Medikamente und Flüssigkeiten oft nicht intravenös verabreicht werden. Personalmangel durch Erkrankungen und Streiks verschärft die kritische Lage zusätzlich.

Die Ebola-Epidemie in Ituri hat eine Sterblichkeitsrate von knapp 46 Prozent erreicht. Seit Mai sind über 2.000 Menschen gestorben, etwa 100 Gesundheitsarbeiter wurden infiziert und mindestens 36 starben. Dutzende Mitarbeiter in Rwampara traten wegen ausstehender Löhne in den Streik.

Kernpunkte:

  • Teams kämpfen mit schwer erkrankten Patienten in der Ebola-Notfallstation Rwampara unweit von Bunia.
  • Medikamente und Flüssigkeiten können wegen starker Dehydratation nicht immer intravenös verabreicht werden.
  • Die Station behandelt Hunderte von Fällen bei insgesamt begrenzten Kapazitäten.

Quelle: IT Boltwise (Deutsch)