Die Bundesregierung will bis zum Sommer 2027 einen nationalen Hitzeaktionsplan auf den Weg bringen, um Schutzmaßnahmen gegen extreme Temperaturen rechtlich zu verankern. Das Robert Koch-Institut schätzt für 2026 bis Mitte Juli rund 9.800 hitzebedingte Todesfälle in Deutschland. Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth forderte Anfang August 2026 die Umsetzung des Plans bis zum Sommer des Folgejahres.
Der Bundesrechnungshof kritisierte das geplante Programm als Überschreitung der bundesstaatlichen Kompetenzen. Eine Studie von Torben Klarl von der Universität Bremen untersuchte den Zeitraum von 2013 bis 2022 und fand eine signifikante Korrelation zwischen Temperatur und Krankenhaussterblichkeit.
Kernpunkte:
- Die Bundesregierung will bis zum Sommer 2027 einen nationalen Hitzeaktionsplan auf den Weg bringen.
- Das Robert Koch-Institut schätzt für 2026 bis Mitte Juli rund 9.800 hitzebedingte Todesfälle.
- Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth forderte Anfang August 2026 die Umsetzung des Plans bis zum Sommer des Folgejahres.
Quelle: IT Boltwise (Deutsch)

