Minnesota meldete koordinierte Cyberanschläge auf über 30 staatliche Wassersysteme, und das FBI warnte, dass ähnliche Anschläge Wasserbetriebe in sieben US-Bundesstaaten betrafen. Die US-Behörde für Cybersicherheit und Infrastrukturschutz (Cisa) untersucht eine mögliche iranische Verbindung, wobei Cyberexperten Teherans Beteiligung vermuten, obwohl der Iran solche Vorwürfe historisch bestritten hat. Gouverneur Tim Walz verteidigte seine Regierung gegen Kritik von Donald Trump, der Minnesota-Beamte als „grob inkompetent" bezeichnete. Der ehemalige US-Außenministerium-Berater Morgan Wright warnte davor, dass Angreifer durch Manipulation von Wasserdruck, Abschaltung der Versorgung oder Beschädigung von Ausrüstung großen Schaden anrichten könnten. Diese Vorfälle verdeutlichen die Anfälligkeit veralteter Wasserinfrastruktur und gefährden das öffentliche Vertrauen in wesentliche Dienste.
Kernpunkte:
- Minnesota meldete, dass mehr als 30 seiner staatlichen Wassersysteme einem koordinierten Cyberangriff ausgesetzt waren.
- Das FBI warnte, dass Cyberanschläge in sieben Bundesstaaten gemeldet wurden und einige dieser Aktivitäten Wasserbetriebe beeinträchtigten.
- Die US-Cybersicherheitsbehörde Cisa untersucht Berichten zufolge eine mögliche iranische Verbindung zu den Angriffen in Minnesota.
Quelle: BBC News — World (Englisch)

