Österreich hat im vergangenen Jahr 50,5 Milliarden Euro für öffentliche Gesundheitsausgaben bereitgestellt. Der Anteil der Gesundheitsausgaben am Gesamtbudget des Staates ist seit 1995 von 12 Prozent auf 17,2 Prozent gestiegen. Der österreichische Fiskalrat prognostiziert, dass dieser Trend anhält, da steigende Kosten für medizinische Behandlungen, höhere Ärztehonorare und eine alternde Bevölkerung mit wachsendem Leistungsbedarf die Ausgaben weiter in die Höhe treiben.
Kernpunkte:
- 50,5 Milliarden Euro wurden vom öffentlichen Sektor für Gesundheitswesen in Österreich im vergangenen Jahr ausgegeben
- Der Anteil der Gesundheitsausgaben am Gesamtbudget des Staates ist seit 1995 von 12 Prozent auf 17,2 Prozent gestiegen
- Die Kostenexplosion wird durch steigende medizinische Behandlungskosten, höhere Ärztehonorare und eine alternde Bevölkerung vorangetrieben

