Krankenwagen in Blaulichtfahrt

Ebola-Ausbruch im Ostkongo durch Misstrauen und Verschwörungstheorien behindert

Im Ostkongo wurde ein Ebola-Ausbruch durch den seltenen Bundibugyo-Stamm zur globalen Gesundheitsnotlage erklärt. Die Reaktion auf die Epidemie wird jedoch durch tiefes Misstrauen gegenüber Gesundheitspersonal, Verschwörungstheorien und kulturelle Praktiken erheblich behindert. Gesellschaftliche Skepsis, Fehlinformationen in sozialen Medien und tief verwurzelte Groll gegen die Zentralregierung führen zu Widerstand gegen Behandlung und befeuern gefährliche Mythen über die Ursprünge und Ausbreitung des Virus.

Kernpunkte:

  • Die WHO erklärte den Ebola-Ausbruch am 17. Mai zur Gesundheitsnotlage von internationaler Tragweite
  • Dies ist der siebzehnte Ebola-Ausbruch, seit das Virus in den 1970er Jahren entdeckt wurde
  • Der Bundibugyo-Stamm hat keinen zugelassenen Impfstoff und keine spezifischen Medikamente

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/kampf-gegen-ebola-in-afrika-sie-sehen-aus-wie-aliens-200896391.html · de