Krankenwagen in Blaulichtfahrt

WHO kündigt 518-Millionen-Dollar-Plan gegen Ebola-Ausbruch in Zentralafrika an

Die Weltgesundheitsorganisation hat einen 518-Millionen-Dollar-Plan zur Bekämpfung eines Ebola-Ausbruchs in Zentralafrika angekündigt und eine internationale Gesundheitsnotlage ausgerufen. In der Demokratischen Republik Kongo wurden über 344 bestätigte Fälle und 60 Todesfälle gemeldet, während Uganda 8 weitere Fälle verzeichnet.

Der Ausbruch wird durch das Bundibugyo-Virus verursacht, das eine Case-Fatality-Rate von etwa 30 Prozent aufweist und im Durchschnitt bei jedem zweiten Patienten tödlich verläuft. Ein amerikanischer Arzt, der in der Demokratischen Republik Kongo tätig war, ist ebenfalls erkrankt. Obwohl gegen Ebolaviren eine Impfung existiert, wurde diese gegen das Zaire-Ebolavirus entwickelt und bietet möglicherweise keinen vollständigen Schutz gegen das aktuelle Bundibugyo-Virus. Das Pandemierisiko wird als vergleichsweise gering eingestuft.

Kernpunkte:

  • Die WHO hat einen 518-Millionen-Dollar-Plan zur Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs in Zentralafrika angekündigt
  • Seit Beginn des Ausbruchs wurden 344 bestätigte Fälle gemeldet, von denen 60 Erkrankte verstorben sind
  • Uganda sind acht weitere bestätigte Fälle bekannt

Quelle: NZZ · de