Krankenwagen in Blaulichtfahrt

Ebola-Ausbruch im Kongo wird zur internationalen Gesundheitsnotlage erklärt

Die WHO hat einen Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo zur internationalen Gesundheitsnotlage erklärt. Der Ausbruch betrifft den seltenen Bundibugyo-Stamm, für den es keinen zugelassenen Impfstoff gibt, und breitet sich in einer Konfliktzone aus, in der bis zum 19. Mai über 513 verdächtige Fälle und 131 Todesfälle gemeldet wurden. Die Bekämpfung wird durch anfängliche diagnostische Ausfälle, Begräbnispraktiken, kulturelle Überzeugungen über die Krankheit und die instabile Sicherheitslage erschwert.

Erwähnt: Samuel Roger Kamba, Jean Kaseya, Tedros Adhanom Ghebreyesus, Peter Stafford, Jean-Jacques Muyembe, Lawrence Kanyuka.

Kernpunkte:

  • Der Ausbruch betrifft einen seltenen Bundibugyo-Stamm des Ebola-Virus, der über ein Jahrzehnt lang nicht gesehen worden war.
  • Bundibugyo hat in der Vergangenheit nur zwei Ausbrüche verursacht, bei denen etwa ein Drittel der Infizierten starb.
  • Es gibt keinen zugelassenen Impfstoff gegen Bundibugyo, aber experimentelle Impfstoffe befinden sich in der Entwicklung.

Quelle: bbc-newsworld · en