CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers fordert eine zentralisierte Kontrolle von IT und Digitalisierung in Berlin, einschließlich eines zentralen Digitalbudgets und eines Chief Digital Officers. Dies begründet er mit der hohen Cyber-Bedrohungslage der Bundeshauptstadt. Der Forderung liegt eine Serie von Hackerangriffen zugrunde, die zwei Senatsverwaltungen vom Staatsnetz trennten und zu Datenabflüssen führten, deren Umfang noch unklar ist.
Evers kritisiert, dass dezentralisierte Ressourcenverantwortung effiziente IT-Lösungen behindert und die Vielzahl isolierter Systeme in Berlin die IT-Sicherheit erschwert. Das seit 2022 bestehende Security Operations Center (SOC) des IT-Dienstleistungszentrums (ITDZ) überwacht derzeit nur einen Teil der Berliner Verwaltungsnetze.
Kernpunkte:
- Stefan Evers hält zentrale Kontrolle für IT und Digitalisierung für wichtig.
- Stefan Evers befürwortet ein zentrales Digitalbudget und einen Chief Digital Officer mit Autorität über Departments.
- Die Bedrohungslage in Berlin als Bundeshauptstadt ist generell hoch.
Quelle: Nordkurier (Deutsch)

